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Am 24. Dezember wurde eine Scheibe vom KEINRAUM eingeschlagen. Die Ausstellung von Sophie Germanier wird pausiert, bis der Schaden repariert ist.



Sophie Germanier (*1996, lebt und arbeitet in Zürich) sucht nach Strategien, um den Menschen nicht mehr als ein der Natur übergeordnetes Individuum zu verstehen. Die Tänzerin und Künstlerin schafft dafür Narrative, welche die Porosität des menschlichen Körpers erfahrbar machen und ihn so mit seiner Umgebung verbinden.

Mit «On Wormy Connections» verwandelt sie den KEINRAUM in einen vibrierenden, brummenden Verdauungsapparat. Eine vom Körper her gedachte Annäherung an den Regenwurm, die nach Verbindungen zwischen ihm und uns sucht, und diese im Wasser findet. Die Soundinstallation fokussiert auf Prozesse, die im Innern von Körpern immer und immer wieder stattfinden. Sie entwickelt sich über die Ausstellungsdauer weiter, indem sie sich selbst verdauend – immer wieder verdauend – verändert: Ein fortlaufender Prozess, dem die Künstlerin ab und an etwas zu speisen wird. Als Konstante bleiben die mantra-artigen Wiederholungen von Fragmenten. Der Regenwurm nimmt uns mit unter die Erde.